1.            Von der Sachdarstellung der Verwaltung wird zustimmend Kenntnis    genommen.

 

2.            Die Gemeinde erteilt dem vorliegenden Bauantrag ihr Einvernehmen nach

                § 36 Abs. 1 BauGB.

 

3.            Für die notwendigen Befreiungen nach § 31 Abs. 2 BauGB von den       Festsetzungen des                 Bebauungsplanes „Lehmgrubenteile und Neuwiesen – Ziegelstr. 7-9“ wird das Einvernehmen der Gemeinde nach § 36 Abs. 1        BauGB erteilt.

 

4.            Das Einvernehmen wird unter Berücksichtigung der folgenden Auflagen

 

4.1          Oberflächenwasser von privaten Grundstücken ist entsprechend der Abwassersatzung der Gemeinde auf dem Grundstück schadlos zu beseitigen und darf nicht auf öffentliche Flächen abgeleitet werden. Entsprechende Entwässerungsrinnen sind herzustellen.

 

                4.2.        Drainage- und Grundwasser darf nicht in die öffentlichen                                                         Abwasseranlagen eingeleitet werden.

 

                4.3          Nicht überbaute Grundstücksflächen sind mit Ausnahme von                                 Erschließungs- und Parkierungsflächen sowie Terrassen                                                    gärtnerisch anzulegen und dauerhaft zu unterhalten.

                               Hauszugänge und Zufahrten sind mit wasserdurchlässiger                                                        Oberfläche herzustellen.

 

                4.4          Die Dachfläche der Garage ist mit einer extensiven Dachbegrünung                     zu versehen.

 

                4.5          Die Entwässerung der geplanten Bebauung wird separat                                                          genehmigt und ist Bestandteil des städtebaulichen Einvernehmens.

               

                4.6          Sämtliche Kosten für Änderungsarbeiten im Bereich der Zufahrt                                           sind vom Bauherrn zu tragen (z.B. Bordsteinabsenkungen,                                                          Absenkung und Verstärkung des Gehweges unter Einhaltung des                                             Regelprofils usw.).

 

                4.7          Die Abgrenzung zwischen öffentlichem Verkehrsraum und                                                      Privatgrundstück im Bereich der Zufahrt muss aus                                                                        Betoneinfassungssteinen oder ähnlichem nach Rücksprache mit                                           dem Ortsbauamt hergestellt werden. Die anfallenden Kosten gehen                       zu Lasten des Bauherrn.

 

                4.8          Beschädigungen durch das Bauvorhaben an öffentlichen                                                          Verkehrsflächen müssen entsprechend den Vorgaben des                                                      Ortsbauamtes der Gemeinde auf Kosten des Bauherrn beseitigt                                  werden.

 

                4.9          Vor Beginn und nach Abschluss der Baumaßnahme ist gemeinsam                       mit dem Ortsbauamt eine Begehung zur Beweissicherung und                                           Bestandsaufnahme der öffentlichen Flächen im Bereich der                                                       Baumaßnahme durchzuführen.

 

                erteilt.


GRin Fohler verlässt um 18.12 Uhr den Sitzungssaal.

 

 

BM Richter verweist auf die Drucksache – Nr.2019/066.

 

 

GR Greiner tritt um 18.13 Uhr in die Sitzung ein.

 

 

Es ergeht der einstimmige

 

Beschluss: