Beantragt wird die Baugenehmigung für den Umbau der Wohnräume im EG und OG zu einer Wohneinheit, sowie für die Absenkung der bestehenden Außenterrasse in der Schillerstraße 27, Flurstück 1027/3.

 

Das Grundstück liegt im Geltungsbereich des Bebauungsplanes „Brühl und Grund“, genehmigt am 05.08.1938. Neben dem nicht qualifizierten Bebauungsplan steht für die Beurteilung des Bauvorhabens § 34 des BauGB zur Verfügung. Demnach muss sich ein Vorhaben nach Art und Maß der baulichen Nutzung in die vorhandene Umgebung einfügen.

 

Im bestehenden Wohnhaus werden die beiden Wohneinheiten des Erdgeschosses und des Obergeschosses durch den Einbau einer Wendeltreppe und Umbauten zu einer Wohnung.

Im Erdgeschoss soll, durch die Absenkung des bisher als Abstellraum genutzten Schuppens, ein ebenerdiger Ausgang zur Terrasse ermöglicht werden. Bisher wurde nur der nördliche Teil des Schuppendaches als Terrasse genutzt. Nach der Absenkung ist geplant, die gesamte Fläche als Terrasse anzulegen.

 

Aus städtebaulicher Sicht bestehen keine Bedenken.

 

Von Seiten der Verwaltung wird vorgeschlagen, dem vorliegenden Bauantrag das Einvernehmen nach § 36 Abs.1 BauGB zu erteilen.

Priorität E: ./.

 

1.         Von der Sachdarstellung der Verwaltung wird zustimmend Kenntnis genommen.

 

2.         Die Gemeinde erteilt dem vorliegenden Bauantrag ihr Einvernehmen nach
            § 36 Abs.1 BauGB.

 

3.         Das Einvernehmen wird unter Berücksichtigung der folgenden Auflagen

 

            3.1       Oberflächenwasser von privaten Grundstücken ist entsprechend der                                           Abwassersatzung der Gemeinde auf dem Grundstück schadlos zu beseitigen und                     darf nicht auf öffentliche Flächen abgeleitet werden. Entsprechende                                       Entwässerungsrinnen sind herzustellen. 

 

            3.2       Beschädigungen durch das Bauvorhaben an öffentlichen Verkehrsflächen müssen                    entsprechend den Vorgaben des Ortsbauamtes der Gemeinde auf Kosten des                           Bauherrn beseitigt werden.

 

            3.3       Vor Beginn und nach Abschluss der Baumaßnahme ist gemeinsam mit dem                              Ortsbauamt eine Begehung zur Beweissicherung und Bestandsaufnahme der                            öffentlichen Flächen im Bereich der Baumaßnahme durchzuführen.

 

            erteilt.

Finanzielle Auswirkungen                 Ja                                  Nein

 

   Ergebnishaushalt

       Teilhaushalt:                                       Produktgruppe:      

 

   Investitionsmaßnahme      

       Investitionsauftrag:      

 

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