Betreff
Bauantrag
Kirchstraße 31, Flst.27/2
- Abriss Geräteraum und Veranda
- Erweiterung 2-geschossiger Anbau mit Balkonen
Vorlage
2020/037
Aktenzeichen
632.21
Art
Beschlussvorlage

Beantragt wird die Baugenehmigung für den Abriss des Geräteraums und der Veranda sowie der Erweiterung um einen 2-geschossigen Anbau mit Balkone im OG und DG in der Kirchstraße 31, Flurstück 27/2.

 

Das Grundstück Kirchstraße 31 liegt nicht im Geltungsbereich eines Bebauungsplanes, sondern innerhalb des im Zusammenhang bebauten Ortes von Reichenbach an der Fils. Die Zulässigkeit des Bauvorhabens richtet sich somit nach den Bestimmungen des § 34 Baugesetzbuch (BauGB). Danach ist ein Bauvorhaben unter anderem dann zulässig, wenn es sich nach Art und Maß der baulichen Nutzung in die Eigenart der näheren Umgebung einfügt.

 

Geplant ist, dass im alten Ortskern in zweiter Reihe liegende Wohngebäude um einen
2-geschossigen Anbau in Richtung Süden zu erweitern. Aus dem Einfamilienhaus werden zwei Wohneinheiten. Der Zugang wird an die Westseite des Gebäudes verlegt. Den heutigen Anforderungen entsprechend erhalten die Wohnungen eine Terrasse bzw. Balkone. 

Der geplante Anbau nimmt die Maße des Bestandsgebäudes auf, wobei sich die Firsthöhe des Gebäudes durch die Sanierung um ca. 12 cm erhöhen wird.

Aus städtebaulicher Sicht bestehen keine Bedenken.

 

Von Seiten der Verwaltung wird vorgeschlagen, dem vorliegenden Bauantrag das Einvernehmen der Gemeinde nach § 36 Abs.1 BauGB zu erteilen.

Priorität E: ./.

 

1.     Von der Sachdarstellung der Verwaltung wird zustimmend Kenntnis genommen.

 

2.     Die Gemeinde erteilt dem vorliegenden Bauantrag ihr Einvernehmen nach
§ 36 Abs.1 BauGB.

 

3.     Das Einvernehmen wird unter Berücksichtigung der folgenden Auflagen

 

3.1           Oberflächenwasser von privaten Grundstücken ist entsprechend der Abwassersatzung der Gemeinde auf dem Grundstück schadlos zu beseitigen und darf nicht auf öffentliche Flächen abgeleitet werden. Entsprechende Entwässerungsrinnen sind herzustellen.

 

3.2           Drainage- und Grundwasser darf nicht in die öffentlichen Abwasseranlagen eingeleitet werden.

 

3.3           Auf die separate Genehmigung der Entwässerung durch die Gemeinde wird verwiesen.

 

3.4           Beschädigungen durch das Bauvorhaben an öffentlichen Verkehrsflächen müssen entsprechend den Vorgaben des Ortsbauamtes der Gemeinde auf Kosten des Bauherrn beseitigt werden.

 

3.5           Vor Beginn und nach Abschluss der Baumaßnahme ist gemeinsam mit dem Ortsbauamt eine Begehung zur Beweissicherung und Bestandsaufnahme der öffentlichen Flächen im Bereich der Baumaßnahme durchzuführen.

 

erteilt.

Finanzielle Auswirkungen                              Ja                                            Nein

 

    Ergebnishaushalt

         Teilhaushalt:                                                 Produktgruppe:      

 

    Investitionsmaßnahme      

         Investitionsauftrag:      

 

Ausgaben
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